Information aus der TKGS

TKGS Beschluss vom 12. Oktober 2016

 

Am 12. Oktober 2016 hat die TKGS einen Entscheid bezüglich Richter aus dem RSV2000 gefällt und diesen veröffentlicht.

 

Eine Gruppe von Gegnern dieser Weisung hat daraufhin beim Verbandsgericht eine Einsprache gegen diesen Entscheid deponiert.

Das Verbandsgericht kam zur Auffassung, dass es nicht auf diese Einsprache eintreten könne, da es sich bei den Rekurrenten um zwei Lokalsektionen eines Rasseclubs handelt und nicht um direkte Mitglieder der SKG.

 

Die Rekurrenten haben nun beschlossen, den Fall an ein ziviles Gericht weiter zu ziehen. In diesem Fall kommen auf die SKG Kosten zu. Deshalb hat der Zentralvorstand beschlossen eine Kosten- Nutzen-Analyse zu machen und das Prozessrisiko zu berechnen.

 

Laut unseren Berechnungen, würde uns dieses Gerichtsverfahren einen Betrag zwischen CHF 3000.00 und CHF 12'000.00 kosten.

 

Es ist anzunehmen, dass in dieser Sache mit einem Entschied, des Zivilgerichtes in Deutschland, welcher für das Jahr 2018 erwartet wird eine neue Ausgangslage geschaffen wird.

 

Aus diesen Gründen hat der Zentralvorstand der SKG mit der TKGS zusammen beschlossen den Entscheid der TKGS vom 12. Oktober 2016 bis zum Ausgang des Verfahrens zwischen dem VDH und dem RSV2000 in Deutschland mit sofortiger Wirkung zu sistieren.

 

Daraufhin haben die rekurrierenden Parteien das Urteil des Verbandsgerichts akzeptiert und werden nicht an ein Zivilgericht gelangen.

 

Recht bekommen, nur um Recht zu haben, lohnt sich nicht; Konzentrieren wir uns besser auf Dinge, die unseren Hunden und dem Hundesport helfen!

 

Wir danken allen Beteiligten für Ihre Bereitschaft zu diesem Kompromiss.

 

Herzliche Grüsse

 

Für den Zentralvorstand der SKG

 

sig. Hansueli Beer                        sig. Mike Greub

Zentralpräsident                           Präsident TKGS

Bern, im September 2017

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